Mein aktueller Reisebericht von Santorin mit 5 Insidertipps für deinen Urlaub.

Blick über Oia

Ein Traumurlaub in blau-weiß. Malerisches Santorin.

„Die Dinge des täglichen Lebens sollten von erlesener Schönheit sein“. Als Friedrich der Große dies sagte, muss er von Santorin gesprochen haben. Die wohl ungewöhnlichste aller Kykladeninseln fasziniert mit ihrem vulkanischen Erscheinungsbild und ist einer der meistfotografierten Orte der Welt.

Kein Wunder. Einfach nur wunderbar.

Spätestens wenn du zum ersten Mal die Terrasse deines Hotels in Oia betrittst und tief hinunter und weit hinaus bis in alle Ewigkeit der Ägäis blickst, willst du zum Maler werden. Oder eben zum Fotografen.
Wie von August Macke arrangiert kleben die kubistischen weißen Häuser und die blauen Kuppeln der zahllosen Kirchlein scheinbar schwerelos am Kraterrand der Caldera und zeichnen ein Bild, das dich nicht mehr loslässt. Egal welche der zahlreichen Bilderbuch-Terrassen zu deinem Lieblingsplatz wird, du sitzt da, trinkst einen der köstlichen Weine, deren Reben hier in der schwarzen Lavaerde prachtvoll gedeihen und siehst der Zeit dabei zu wie sie langsam vorüber zieht.
Na, wie klingt das? Mein neuer Lieblingsklang ist jedenfalls das Klackern der Eiswürfel in meinem Drink, den mir der ansonsten geräuschlose Kellner mit aller Zuvorkommenheit serviert ohne mich dabei zu unterbrechen wie ich in meiner splendid isolation versinke…

Blick über die Caldera von santorin

Meine 5 magischen Momente und Insider Tipps für deine Urlaubsplanung auf Santorin

 

Oia-abgrundtiefe Perspektiven

Lass dich einfach treiben. Durch die steilen Gässchen mit ihren Boutiquen und Cafés. Anstrengend? Verwirrend? Ja, aber bezaubernd. Und irgendwie kommst du immer an.  Zahlreiche durchgestylte Luxushotels haben sich hier in bester Lage versteckt. Der Weg dorthin führt oft über viele Treppen. Aber immer mit spektakulärem Ausblick. Hier scheint der Ausdruck des Urlaubs-Hideaways erfunden worden zu sein. Aber leg doch einfach eine Pause ein, z.B. bei einem Eiskaffee mit Blick auf den Krater während die Instagram Beauties mit wehenden Kleidchen an dir vorbei ziehen und ihren Fotoset vor deinem Horizont arrangieren. Herrlich! Und viel besser als in jedem Hochglanzmagazin. Oia erinnert mich ein bisschen an das Jet Set Sylt von einst. Nur mit einer Prise modern Boho Chic.

Mit dem Quad auf Erfahrungstour

Santorini lässt sich gut erfahren. Die Insel ist an einem Tag zu umrunden und bietet trotzdem reichlich Abwechslung. Der Verkehr ist überschaubar, am meisten Spaß bringt es ein Quad zu mieten und das Open Air Fahrfeeling zu genießen. Also: Badesachen einpacken und los geht das Vergnügen über die Serpentinen mit WOW Effekt Ausblicken. Lohnenswert ist ein Besuch der Weingüter, natürlich nicht ohne eine Probe der köstlichen Tropfen zu nehmen. Ein beliebtes Ausflugsziel ist auch die Südspitze Santorinis mit dem Leuchtturm. Ganz in der Nähe liegt die Hafenstadt Akrotiri mit ihren einmaligen Ausgrabungen der ältesten Siedlung der Insel. Hier im Süden, auf der Caldera abgewandten Seite, befinden sich auch die vom Lavagestein geformten farbenfrohen Strände eingerahmt von einer Vielzahl einladender Strandrestaurants.

Abstieg in Neptuns Reich

In Oia kann man das Meer nicht nur vom Kraterrand aus betrachten sondern auch ganz aus der Nähe. Der urige Fischerhafen Ammoudi mit seinen rustikalen Fischrestaurants am glasklaren Wasser des Hafenkais ist die beste Adresse für fangfrischen Fisch. Nebenbei betrachtet man kleine Yachten und Katamarane beim Anlegen, deren Passagiere mitunter auch von weit her kommen um hier einen köstlichen Sea Food Teller mit einem lokalen Wein zu genießen. Wer Ammoudi nicht von der Wasserseite aus besucht, kann vom Oia Kastell aus auch zu Fuß, über einen steilen Treppenweg dorthin gelangen. Allerdings, spätestens auf der Hälfte des Weges blitzt der Gedanke an den mühsamen Rückweg auf. Nur Mut! Es lohnt sich. Und für alle, deren Fitnesslevel sich nach dem Abendessen erschöpft hat, stehen da klammheimlich hinter der letzten Häuserzeile im Hafen Taxen für eine bequeme Rückfahrt zur Verfügung.

Segel setzen für den Sonnenuntergang

Wenn die Blutorangen-Sonne allmählich den Horizont küsst um anschließend darin zu versinken fühlt sich das auf Santorin an wie eine spektakuläre Inszenierung in einem Steven Spielberg Film. Mit Dir in der Hauptrolle. Denn spätestens jetzt ist Selfie Time. Das Tageslicht bricht von seinem sensationellen Blau in einen gefühlvollen Ockerton und zaubert den natürlichen Weichzeichnereffekt ins Gesicht. Dieses Schauspiel an Deck eines sanft schaukelnden Katamarans zu erleben ist ein großartiges Erlebnis. Das Angebot an Sundowner Segeltörns ist vielfältig und beliebt. Die Bootsfahrt beginnt am Nachmittag, macht einige Badestopps und gegen Abend wird ein rustikales Grill Büffet serviert. Sundowner und Romantik inklusive.

Psst…Silence please! Ein 5 Sterne Traum wird wahr

Raus aus dem Lockdown, rein in die Ruhe. Das Santo Maris Luxury Suites & Spa ist unser stylischer Rückzugsort, dessen Stille und Architektur so wohltuend ist wie eine Seelenmassage. Hier stehen dem Gast ausschließlich Suiten, nicht unter 40 qm zur Verfügung, jede mit eigener Terrasse und Whirlpool. Die Privatsphäre ist hier der eigentliche Luxus. Das Hotel klebt nicht, wie die meisten anderen, ebenfalls sehr guten Boutique- und Designhotels, an der Caldera, sondern ist 5 Gehminuten von ihr entfernt, bietet aber dennoch Meerblick. Ein großer Vorteil, denn hier ist man vor den neugierigen Blicken der Fotomotiv suchenden Besucher geschützt. Wem der eigene Jacuzzi dann irgendwann zu eng wird, dem stehen neben dem Infinity Pool mit seiner einladenden Bar noch 5 kleine Privatpools zur Verfügung, die versteckt zwischen den Wohnbereichen eine erfrischende Abkühlung bieten. Der Service ist hier dezent und leise, aber nicht minder aufmerksam. Ich wäre hier gern Dauergast.

 

Gut zu wissen:

Santorini ist eine Bilderbuch-Insel für Romantiker. Das haben auch die Instagram Influencer und YouTube Gurus längst erkannt und sie begegnen Dir allerorts, bewaffnet mit Kamera, Stativ und vor allem mit hübsch gestylten Models. Immer einfach hinterher… so sparst du dir die Suche nach den schönsten Foto Hot Spots.

Der Sonnenuntergang auf Santorini wird gefeiert. Allabendlich. Man trifft sich in den Bars und an allen möglichen Plätzen in Oia, denn dies ist der Ort an dem die Sonne im Meer versinkt. Das Erlebnis wird zum SonnenBad in der Menge, denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Und wenn die Sonne dann Vollzug gemeldet hat, ertönt ein Applaus als wäre eine begnadete Opern Diva von der Bühne abgetreten.

Santorini ist für budgetorientierte Reisende nicht das beste Reiseziel. Egal ob in 1. Caldera Lage oder in den versteckten Gassen weit dahinter, die Restaurants und Bars der Insel sind sich einig: Santorinis Kulinarik sollte der Besucher sich leisten können. Wenn man sich im Vorfeld mit diesem Gedanken anfreundet, sind dem Genuss aber keine Grenzen gesetzt. Die griechische Küche wird hier in zahlreichen Gourmettempeln besonders fantasievoll umgesetzt. Meine Bestenliste in Oia: Oia Vineyart,   Sphinx , Ammoudi fish Tavern

Griechenland bereisen zu Covid 19 Zeiten: So unkompliziert und stressfrei bin ich seit langem nicht verreist. Griechenland, und insbesondere Santorin, hat schnell und konsequent Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die jetzt das Reisen sicher machen. Nicht anders als in Deutschland trägt man die Gesichtsmaske beim Shoppen und in öffentlichen Räumen. Die Hotels und Restaurants sind auf umsichtige Einhaltung der Vorschriften bedacht. Im Grunde sehe ich nur Vorteile darin, denn ohne Gedränge am Büffet und mit dem Prinzip “wait zu to be seatet” lässt es sich doppelt so entspannt geniessen. Auch schon am Flughafen geht es viel ruhiger zu. Umfangreiche Schutzmaßnahmen am Boden und in der Luft sorgen für stressfreies Fliegen. Und zum ersten Mal durfte ich erleben wie gut ein dizipliniertes und rücksichtsvolles Boarding funktioniert. Ich würde mir wünschen, dass Einiges davon auch nach Corona Zeiten erhalten bleibt.

Herzlichst

Eure Anja Rossa

Dieser Beitrag ist Teil der “Die trotz Corona Blogparade: Urlaub und Reisen 2021

Kommentare und Fragen zu Santorin und zu Buchungsinfos könnt Ihr hier direkt an mich schicken: Startknopf

 

Anja Rossa

Anja ist unser "alter Hase", sowohl in der Reisewelt als auch auf dem Golfplatz, und Expertin für Golfreisen und Luxusurlaub. Man könnte ihr unterstellen sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht...oder ist ihr Beruf ihr Hobby? Wenn Anja nicht gerade mit dem Golfball um die Welt fliegt, ist sie zu erreichen unter

One day in Bangkok…eine Reise durch die unbekannte Altstadt

Ich habe nur einen Tag in Bangkok, der Weltstadt mit modernsten Hochhäusern, riesigen Shoppingmalls, überwältigenden Tempelanlagen und zahlreichen Amüsiermeilen. Unser Abenteuer beginnt aber jenseits des touristischen Mainstreams mit einer Schatzsuche in den verwinkelten und unerforschten Gassen des vergessenen Altstadtviertels Nan Leong.

Mitten in Bangkok, verwunschen, versteckt, verzaubert liegt dieses verwunschene Stadtviertel.

In den nächsten 3 Stunden sehen wir keine europäischen Gesichter mehr. Außer unsere eigenen. Ein Dauerlächeln inklusive, weil wir so fasziniert sind. Das thailändische Fremdenverkehrsamt und die Willi Scharnow Stiftung haben mich zur Studienreise durch das unbekannte Thailand aufgerufen und gemeinsam mit 11 Kolleginnen beginnt das Abteuer genau hier.

Achi und Ihr Kollege Phu nehmen uns am Dorftempel in Empfang und erklären uns zunächst die Hintergründe dieses alternativen Stadterlebnisses. Sie ist CEO von www.Hivsters.com und Verfechterin des Appear Projects, das u.a. von der UN unterstützt wird und dessen Ziel es ist, das kulturelle Erbe und die ursprünglichen Traditionen Thailands auch im digitalen Zeitalter durch sinnvollen und nachhaltigen Tourismus zu erhalten. Wir bekommen also die Aufgabe mit unseren smartphones festzuhalten was wir auf dieser Tour erleben und lernen. Klar, dass wir unsere Erfahrung mit dem Rest der Welt teilen und somit einen kleinen Beitrag zum Verständnis für die traditionellen und langsam verschwindenden Wurzeln des Landes leisten. Unsere alternative Stadtführung startet unser sympatischer local guide Achi am jahrhunderte alten Marktplatz.

Wir haben das  Paradies für lokale Süßspeisen und Thai Food gefunden

Hier fertigen die Grandmas alle Köstlichkeiten Thailands selbst und wir dürfen sie dabei unterstützen und probieren. Hot. Spicy. Sweet. Delicious!! Wir probieren unaussprechliche Backwaren. Exotisches Obst, kandierte Früchte, scharfe Nudeln, Kaffeespezialitäten und Schnaps, der meiner Meinung nach aus aus Drachenblut gewonnen wird. An Aunti Belles ( in Thailand sagt man liebevoll “Tantchen” zu älteren Damen)  Marktstand lernen wir dann Blumengirlanden zu basteln, die hier zum Alltag gehören und jedem Thai als Glücksbringer heilig sind. Kein Taxifahrer würde ohne eine bunte Kollektion davon am Frontspiegel losfahren. Verständlich. Und angesichts des Verkehrs in Bangkok auch dringend notwendig.

Weiter geht’s vorbei an bunten und liebevoll dekorierten Holzhäusern, deren zusehender Verfall augenscheinlich ist, zur Lakhon Alley. Hier stellt Achi uns Aunti Kanya vor und erzählt uns Ihre Lebensgeschichte.

Ein Leben für den Tanz. Wie man mitten in Bangkok eine thailändische Tanzstunde bekommt

Aunti Kanya ist die letzte noch praktizierende Chantri Dance Künstlerin und mit ihren 74 Jahren eine kleine, grazile Dame. Es gibt keine Auftritte und keine Schüler mehr für Sie. Ihre Kunst ist nicht mehr gefragt im hippen Bangkok. Auf der baufälligen Holzbühne ihres Wohnhauses lernen wir von Ihr unsere Hände und Arme zu verbiegen und dabei gleichzeitig die Anmut einer Gazelle auszustrahlen. Unser Scheitern macht der alten Dame sichtlich Spaß, und so gibt sie nicht auf uns die kleine Tanzzeremonie immer wieder einzutrichtern, bis wir endlich selbst das Gefühl haben ein wenig in die Seele dieses klassischen Ausdruckstanzes eingetaucht zu sein.

100 Jahre Frauenpower , die das Herz erwärmen

Ein Stück weiter die Gasse entlang begegnen wir einer weiteren Persönlichkeit. Grandma Moo, einstige Desert Queen der Stadt, begrüßt uns mit einem herzlichen Lächeln. Ihr Hong Thai Desert Shop ist eine baufällige kleine Hinterhoffabrik mit rußigen Kupferkesseln und Holzkohleöfen. Eigentlich ein Freilichtmuseum – definitiv keine Patisserie nach unseren Vorstellungen. So verwundert es uns nicht, als Achi erzählt Grandma Moo habe ihr Business im 2. Weltkrieg gestartet und sei mit Ihren 100 Jahren noch immer die vielverehrte Matriarchin des kleinen Familienbetriebs. Das Leben und die Arbeit haben deutliche körperliche Spuren bei ihr hinterlassen, aber sie wirkt stolz und zufrieden zugleich.  Sowohl Ihre Bedeutung in dieser Gemeinschaft, als auch die Endlichkeit ihres Wirkens ist für uns erkennbar. Diese Begegung aber hinterlässt bei uns nachhaltigen Eindruck und wir wissen umso mehr das Überleben dieses Viertels Bangkoks zu schätzen.

Wir sehen noch viele beeindruckende Menschen und Plätze in Nan Leong. Lächelnde Gesichter, die uns einladen in ihre Häuser und Herzen. Und wir lernen kochen.

Aunti Belle macht das beste Pad Thai der Stadt.

Sie kocht. Am Straßenrand wo Autos, Mopeds und Hunde vorbei rasen. Mit Hingabe. Ein klappriger Tisch mit Elektrokocher ist Ihre Streetfood Garküche und wir erstellen unter Ihrer Anleitung tatsächlich das beste Pad Thai, das wir in dieser kommenden Woche noch probieren. Was für ein Spaß. Wir fühlen uns ein wenig wie Fernsehköche auf TV Live Reportage. Fehlt nur das Kamera Team.

Am Ende der Tour durch Achis Bangkok habe ich viel gewonnen und verloren.

Das gute Gefühl, dass ich gerade einen Beitrag dazu leiste dieses Kleinod inmitten der Megacity zu erhalten ist für mich ein ideeller, für die Bewohner des Viertels aber auch ein reeller Gewinn. Durch die unmittelbare Nähe zu den Menschen hier, ihren Sitten und Gebräuchen baue ich bereits in den ersten Stunden meiner Reise mögliche Schwellen- und Berührungsängste ab und verliere die Scheu  mich auf das Abenteuer Thailand einzulassen…

Schön, dass es Frauen wie Achi gibt, die mit ihrer Kreativität der bedrohten Identität Bangkoks ein erlebbares Gesicht geben. Íhr Credo: “Make them appear…to prevent them from disappering”.

Am Abend dann, kurz vor Sonnenuntergang, kann ich aber doch noch einen Blick auf das moderne Bangkok werfen. Von der Rooftop Bar unseres Hotels Siam@Siam hat man einen sensationellen Blick auf den endlosen Hochhaushorizont der Stadt. Die stylische Bar im 26. Stock ist mein place to be für diesen Abend und mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht genieße ich meinen Sundowner im warmen Wind der Großstadtromantik. Jetzt will ich wissen was es in Thailand noch alles zu entdecken gibt. Ich glaube, ich verliere auch gerade mein Herz an Thailand.

Mehr local Stories und was und wer mir sonst noch begegnet ist auf dieser wahnsinnigen Thailandreise, erzähle ich Euch am liebsten persönlich.

Herzlichst

Eure Anja

 

Anja Rossa

Anja ist unser "alter Hase", sowohl in der Reisewelt als auch auf dem Golfplatz, und Expertin für Golfreisen und Luxusurlaub. Man könnte ihr unterstellen sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht...oder ist ihr Beruf ihr Hobby? Wenn Anja nicht gerade mit dem Golfball um die Welt fliegt, ist sie zu erreichen unter

Incredible India! Eine Reise ins Märchenland Indien

Bananenstrasse Markt Chennai

Das Märchenland der Maharadjas, Bollywood und exotische Kultur verbinde ich mit Indien, aber auch religiöse Andersartigkeit und das Wissen um viel Armut. Meine erste Reise nach Indien klärt mich auf und fasziniert mich nachhaltig.

Bei meiner Ankunft in Chennai kann ich schon leise erahnen was mich erwartet. Es ist laut, der Verkehr auf den Straßen ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Es wird gehupt, als gäbe es kein morgen mehr. Mopeds bestimmen das Straßenbild, staunend das ganze Familien inklusive Hund darauf Platz finden und sich sicher ihren Weg bahnen. Kleine, gelbe Dreiradtaxen mit Sonnendach schwirren überall herum. Ochsenkarren, Busse und Kühe ergeben ein geordnetes Chaos.  Dieses Gewusel und Durcheinander wird sich in jeder Stadt, die ich besuche, wiederholen. Alles ist neu und anders. Ich muss umdenken, mich öffnen für ein wunderbares, neues Land.

Müde mache ich mich auf den Weg zu meinem Hotel. Es ist ein Palast, THE LEELA PALACE. Aus den staubigen, holprigen Wegen, gesäumt von einfachen kleinen Häusern hebt sich die prächtige Auffahrt hervor.  Welch ein Genuss! Arm und reich, Lehm und Kristall, alles liegt dicht beieinander. Überall in Indien!

Tempel der Superlative

Am nächsten Tag ist mein Ziel Madurai. Ein  50 minütiger Flug bringt mich zum Meenakshi Tempel, einer überwältigenden Anlage. Von außen knapp 9o Meter hoch und gebaut wie kleine, ineinandergestapelte Wohnhäuser. Was mich Innen erwarten sollte konnte ich nicht mal erahnen. Barfuss und mit einem Schal um die Schultern trete ich ein in eine andere mystische Welt. Mein Verstand spielt leicht verrückt. Ich komme mir vor wie mitten in einem Star Wars, Indianer Jones oder Bollywood Film. Eine Halle, nein, viele Hallen mit hunderten von rußgeschwärzten Säulen empfangen den Besucher.  Es ist feucht,  tausende Kerzen erleuchten Götterstatuen. Wie eine vergessene Stadt von vor tausend Jahren. Alle Gottheiten des Hinduismus haben hier ihren Platz, behangen von Jasminkränzen und Blumengebinden.  In sich gekehrte Betende einerseits und laute Familien mit gemieteten Trommlern anderseits huldigen Shiva. Eine Stätte der Begegnung, der Freude, der Ruhe, des Glaubens. Meine Empfindungen hier würden ein ganzes Buch füllen. Alle weiteren Tempel, die ich danach besuche, sehe ich gelassener.

Hier liegt das Obst auf dem Boden

Am nächsten Tag erreiche ich Kumbakonam.  Marktstrassen mit Bananen, Erdnüssen, Kokosnüssen, Äpfeln (doppelt so groß wie bei uns), ausgebreitet auf dem Boden auf Matten sind hier mein Ziel.  Mir begegnen freundliche Menschen mit offenem Wesen, ganz unaufdringlich. Kinder fragen manchmal nach Stiften, nicht nach Geld. Vor dem großen Shiva Tempel, werde ich von einer feinen indischen Radioreporterin angesprochen. Es ist heute Welttourismustag und Sie möchte wissen, wie es mir in Indien gefällt. Artig gebe ich Auskunft. (Die Susanne wird noch ein Radiostar!)

Die Stadt der “Mutter”

Während der Fahrt nach Puducherry, meinem nächsten Ziel,  mache ich mir Gedanken über die Hunde, die am Strassenrand liegen.  Es wird keiner überfahren, genauso wenig wie die freilaufenden Ziegen oder Kühe. Leben und Leben lassen.  Wer weiß, als was man im nächsten Leben wieder auf die Welt kommt.

Puducherry ist anders. Sauber, aufgeräumt, geordnet, nett herausgeputzt. Man bemerkt den früheren französischen Einfluß. Eine europäisch anmutende Promenade, Bars, ein wenig wie an Frankreichs Küsten. Das Highlight der Stadt befindet sich aber etwas außerhalb. Auroville, eine autonome Stadt, nach einer Idee von Mirra Alfassa, genannt „Die Mutter“. Alle Nationalitäten und Religionen leben hier in Frieden und Harmonie. Zentrum der Meditation ist die riesige goldene Kugel als  spirituelle Begegnungsstätte.  Sieht echt spacig aus. Die Ashram Idee meiner Eltern rückt in mein Verständnis.

Neverending Story

Jedes Erlebnis in Indien würde ein weiteres Buch füllen. Ich werde den Geruch von Jasmin, Garküchen und Räucherstäbchen nicht vergessen. Indien ist laut, grün, gläubig, mit liebevollen Menschen, offen für alle, geduldig, verzeihend, glücklich machend. Sehr gern erzähle ich euch mehr Geschichten über Land und Leute und über den Gott Ganesha, der euch Allen Glück bringen soll.

Namastè, meine lieben Reisenden.

Eure Susanne

Susanne Guentner

Susanne ist verliebt! In das Reisen und in ihre Berufung, ihren Kunden das Reisen so interssant wie möglich zu gestalten. Kein neues Ziel, kein neuer Trend, kein zu entdeckender Pfad, den sie nicht kennt. Und keine landestypische Spezialität, die sie noch nicht probiert hätte. Wenn sie nicht gerade auf Kuba im Geländewagen auf den Spuren der kolonialen Küche wandelt ist sie unter zu erreichen.

Marrakesch – das Trendziel für Erlebnishungrige. Diese Stadt verursacht Herzklopfen

Als Fußgänger in Marrakesch kann man schon mal Herzklopfen bekommen. An jeder Strassenecke versetzt Dich eine neue, orientalische Sehenswürdigkeit ins Staunen und die bunten, verschwenderischen Auslagen der Händler in den Souks machen Dir schnell klar, dass dein Instgramaccount viel zu wenig Speicherplatz für diese überbordende Fülle an fotogenen Eindrücken hat.

Marrakesch – total abgefahren!

Allerdings treibt auch der Verkehr in dieser Stadt den Blutdruck des Besuchers in die Höhe. Auch akustisch. Es erfordert zunächst mal die volle Aufmerksamkeit in diesem Chaos von hupenden Autos, Viehtransportern, Pferdekutschen und vor allem Mopeds unbeschadet den Weg zu finden. Gefühlt besitzt jeder Marrakschi mindestens ein stinkendes und lärmendes Gefährt. Und wenn es auch nur ein Eselskarren ist… und dann steht da tatsächlich eine Fahrradtour durch Marrakesch auf dem Tagesprogramm. Meinen 18 Kolleginnen und mir schlägt das Herz bis zum Hals.

Eine Fahrradtour durch Marrakesch mit der TUI Care foundation

Wir sind auf TUI Informationsreise in Marokko. Da stehen viele Hotelbesuche, Besichtigungen und Ausflüge auf dem Programm. Unter anderem auch der Besuch bei einem Projekt, das die TUI Care Foundation hier in der Stadt unterstützt. Pikala Bike ist eine Fahrrad Station, mitten in der Stadt, in der marokkanische Kinder kostenlos Radfahren lernen können. Man kann aber auch geführte Radtouren hier buchen. Die Holländerin Cantal Bakker hat mit Pikala Bike die ambitionierte Aufgabe übernommen jungen Menschen, in diesem von Jugendarbeitslosigkeit stark betroffenen Land, bessere Zukunftschancen im Bereich Tourismus zu ermöglichen. Hier werden sie zu Touristenführern und Fahrradmechanikern ausgebildet, lernen mit Menschen aus aller Welt umzugehen und Ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.
Atoub, Ali und Sarah sind heute unsere Guides. Also, auf ins Abenteuer. Es geht los durch die Altstadt, weiter über 4 spurige Boulevards bis in das französische Villenviertel Gueliz mit seinen ruhigen Alleen und hübschen Gärten. Bei einer kurzen Verschnaufpause dort stellen wir fest, dass wir die anfängliche Platzangst schon sehr schnell überwunden haben. Atoub erklärt uns die Geschichte dieses Stadtviertels und wo hier die hippen Szene Bars zu finden sind und Ali kontrolliert nochmals die Sicherheit der Räder. Sarah kümmert sich um Toufique, unseren marokkanischen TUI Reiseleiter, der uns mental gut auf diese Tour vorbereitet hat, dem nun aber offensichtlich selbst der Schweiß ausgebrochen ist. Radfahren ist für Marokkaner ein sehr exotischer Sport.
Es geht weiter. In die Souks. In dem wuseligen Gewirr schmaler Gassen, in dem Händler und Handwerker ihre Waren feilbieten, entwickeln wir bereits Mut zur Lücke und manövrieren uns vorbei an Handkarren, Mopeds und Eseln und rufen unserem Hintermann zu „Yalla, yalla: überholen gefahrlos möglich“.

nachhaltige Unterstützung, die sich lohnt und den Urlaub bereichert

Unsere jungen Guides sind sichtbar glücklich darüber uns ihre Heimatstadt zeigen zu können und darüber, dass wir so viel Spaß dabei haben. Sie führen uns zu den versteckten Juwelen Marrakechs, jenseits der fancy places, die auch hier von Reisegruppen nicht verschont bleiben. Bei einem Tee auf der Dachterrasse des alternativen cross-cultural Clock Cafes, erzählt mir Sarah wie glücklich sie ist, Teil dieses Projekts sein zu dürfen und dass auch immer mehr marokkanische Frauen einen Fahrradkurs bei ihr belegen. Wer weiß, vielleicht wird Radfahren in Marokko noch so trendy wie in Holland und trägt positiv zur Umweltbilanz bei. Wir jedenfalls möchten gar nicht aufhören mit unserer Tour, den Verkehr haben wir längst im Griff und der Puls schlägt nur noch für die Schönheiten am Wegesrand. Für uns ist dieses adrenalinfördernde Erlebnis und die Begegnung mit diesen engagierten, fröhlichen Jugendlichen jedenfalls ein unvergessliches Highlight dieser Reise. Und mein Geheimtipp für alle Entdecker und Abenteurer.
Projekte der TUI Care Foundation wie Pikala Bike kannst auch Du unterstützen. Bei Deiner Urlaubsbuchung bei uns im Reisebüro, oder in dem Du Dich einfach selbst mit Atoub, Ali und Sarah auf den Sattel schwingst.

Marrakesch – schöner wohnen!

Es gibt viele Möglichkeiten in Marrakesch zu wohnen. Nur wenige Minuten außerhalb der Stadt haben sich zahlreiche komfortable Hotels etabliert, die mit großen Poolanlagen und Spas zur Erholung einladen. Hier kann man die Vitalität der Stadt gegen die Stille in den wunderschönen Gartenanlagen eines Kenzi Menara Palace oder Fairmont Royal Palm eintauschen. Letzteres ist wohl eines der luxuriösesten Golf Hotels, das ich je betreten habe. Der 200o qm  große Pool, die Architektur und das komplette Design sind outstanding. Der Service ist unaufdringlich, herzlich und gekonnt. Die maximal 300 Gäste verbringen den Tag gern auf dem hoteleigenen Golfplatz und genießen den Abend auf der Terrasse der Hotelbar mit Blick auf die schneebedeckten Berge des hohen Atlas.

Gastfreundschaft und exotische Wohnwelten in den Riads von Marrakesch

er aber nur kurz in Marrakesch bleibt, dem empfehle ich ein Riad in der Stadt. Diese historischen Herrenhäuser mitten in der Medina beherbergen nur wenige Gäste. Das Riad Armelle, fast unauffindbar versteckt in den lebendigen Souks ist eines davon. Ich betrete den Innenhof und es ist auf einmal als hätte jemand den Stecker gezogen. Der Lärm der Straßen bleibt draußen und 1001 Nacht beginnt. Bei einer kleinen Teezeremonie erklärt uns der Hotelmanager am Springbrunnen des Patios die Geschichte dieses liebevoll restaurierten Gasthauses. 15 Zimmer hat das Riad und diese sind fulminant orientalisch dekoriert und lassen selbst den eingefleischten Bauhaus Fan nicht kalt. Die Dachterrasse muss sich ein Flaschengeist ausgedacht haben. Zauberhafte Gartenbeete und sonnenbeschirmte Sitzplätze mit üppigen Kissen laden hier zum Träumen ein, während mir die Stadt scheinbar zu Füßen liegt. Hier wurde ganz bestimmt schon Mal ein Film gedreht, ich bin ganz sicher. Und wenn nicht…vor meinem geistigen Auge entsteht gerade einer.

Bitte aufsteigen auf den fliegenden Teppich nach Marokko, ich bringe Euch direkt ins Märchenland.

Herzlichst Eure Anja

Anja Rossa

Anja ist unser "alter Hase", sowohl in der Reisewelt als auch auf dem Golfplatz, und Expertin für Golfreisen und Luxusurlaub. Man könnte ihr unterstellen sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht...oder ist ihr Beruf ihr Hobby? Wenn Anja nicht gerade mit dem Golfball um die Welt fliegt, ist sie zu erreichen unter

Ägypten – Reiseerfahrungen eines Travelstars – El Gouna, Hurghada und die Wüste!

In der Wüste zwischen El Gouna und Hurghada auf Erfahrungsreise

Noch einmal kurz Sonne tanken und Wärme genießen, bevor der Dezember meine Winterkleidung fordert. Ich bin auf Erfahrungsreise in Ägypten. Mein Hotel in Hurghada für meine kurze Auszeit ist das wunderschöne Albatros Palace, südlich von Hurghada Stadt gelegen. Ein 5* Domizil, wie geschaffen für mich . So lässt man (Frau) es sich gut gehen. Sandstrand, Strandbar, coole Drinks, Sonne satt, eine aufmerksame Bedienung, perfekt! Ägypten live, Wüste live!

Meinen Ankunftstag beschließe ich mit „Daumen hoch“. Hurghada Downtown ist mein Ziel am zweiten Tag. Das hatte ich mir anders vorgestellt… Ich erwartete Unrat und Verkehrslärm. Wie man sich täuschen kann. Ich entdecke eine Marina mit Yachten wie in Monaco. Eine schnuckelige Hafenpromenade mit einladenden Bars, Restaurants und Cafes. Sauber und adrett kommt alles daher, mit Blick auf ein glasklares, blaues Meer. Meinen Tee habe ich mit dieser sehnsuchtsvollen Aussicht gern getrunken.

Glaube, Handwerk und Kaufrausch

Den religiösen Teil meiner Reise erlebe ich bei einer Besichtigung in der großen Moschee von Hurghada. Passend gekleidet betrete ich zum ersten Mal dieses Gebetshaus und unser Guide Mohammed erklärte die Grundsäulen des Islams. Was Religion betrifft, da sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden. Direkt neben der Moschee liegt der alte Hafen (dies ist wörtlich zu nehmen) mit seiner Werft. Schiffsbau wie vor Jahrhunderten. Holz dominiert den Bau der Schiffe für das Meer um Hurghada, zum Schutz der Korallen. Eine Knochenarbeit bei 30 Grad und praller Sonne. Nach Sonnenuntergang  schaue ich noch in der Altstadt im „Kaufhaus“ Cleopatra vorbei. Souvenirs für daheim kauft man hier in einer modernen Mall. Feilschen ist hier zu meinem Leidwesen nicht gestattet.

Das Moderne El Gouna

El Gouna, die Lagune, die Stadt die auf dem Reißbrett entstanden ist, ist mein nächstes Etappenziel. Grün, Palmen, Blumen, eine Oase in der  doch so kargen Landschaft empfängt mich. Wie ein modernes Dorf mit kleinen Geschäften, Bars und einer kleinen Marina mutet El Gouna an. Jetzt, um die Mittagszeit ist es hier ruhig auf dem großen Dorfplatz. Die Wege aus Pflastersteinen geben der Szenerie etwas Idyllisches,  mögen keine Stöckelschuhe. Eisessen im IL GELATA! Köstlich, unbedingt ausprobieren! Am Captains`Inn an der Promenade gönne ich mir zum Abschluß meinen liebgewonnenen Pfefferminztee.

Die Wüste lebt und ist doch so still

Mein Highlight beginnt am nächsten Morgen. Aufgeregt bin ich als es endlich geht los. Mit dem Jeep in die Wüste zu den Beduinen. Alternativ für Adrenalinsüchtige auch mit dem Quad. Der Weg ist nicht weit. 200m hinter den Hotelanlagen beginnt sie schon. 90% Ägyptens besteht aus Wüste. Sallah, unser Jeepfahrer, kennt sie wie seine Westentasche. Die Fahrt geht über Sanddünen, Geröll, kleine Hügel rauf und runter. Nichts für Rückenkranke… aber alles sehr aufregend. Mein schönster Moment ergibt sich, als der Jeep einen Fotostopp auf dem Weg einlegt. Und da ist er, der Moment der absoluten Stille, nichts, kein Geräusch. Noch nie erlebt und unvergesslich. Die Ankunft am Beduinendorf war eher enttäuschend. Ein paar Hütten für uns Touristen, 2 Beduinen, ein paar Dromendare zum Reiten (Ich hab mich nicht getraut). Um ihren Unterhalt aufzubessern verkaufen sie Kräutermedizin. HANDAL, eine Salbe gegen Verspannungen, Rheuma oder Verstauchungen sind hier ein sinnvoller Kauf. Ich habe sie nach dieser Jeeptour ausprobiert und sie hilft tatsächlich.

Hurghada wächst weiter

Mein kleiner Trip gibt nur einen kleinen Einblick auf die Urlaubsregion am Roten Meer. Wenn man bedenkt das vor 30 Jahren nur 300 Menschen Hurghada bevölkerten und nun 300000, kann man sich vorstellen was für eine Entwicklung hier stattfindet. Ich persönlich habe mich zu jeder Zeit in Ägypten sicher gefühlt und werde auch einen meiner nächsten Urlaube hier verbringen. Für Euch habe ich Shoppingtipps, Hotelhighlights, Ausflugsmöglichkeiten mitgebracht. Kommt rein und lasst euch von mir inspirieren.

„ IILAA ALLIQA“, bis bald. Euer Travelstar Susanne

Susanne Guentner

Susanne ist verliebt! In das Reisen und in ihre Berufung, ihren Kunden das Reisen so interssant wie möglich zu gestalten. Kein neues Ziel, kein neuer Trend, kein zu entdeckender Pfad, den sie nicht kennt. Und keine landestypische Spezialität, die sie noch nicht probiert hätte. Wenn sie nicht gerade auf Kuba im Geländewagen auf den Spuren der kolonialen Küche wandelt ist sie unter zu erreichen.

Club Marvy – Bentour Covermodel Shooting in Traumkulisse

Fotoshooting und Urlaub im Club Marvy – It`s Marvy Time! Mein zweiter Aufenthalt im türkischen Club Marvy ist diesmal ein ganz besonderer.  Bentour sucht ein neues Covergirl für den Urlaubskatalog 2019 und ich habe mit den meisten Stimmen gewonnen.

Schon früh geht es für das Fototeam Richtung Türkei. Am Flughafen in Izmir angekommen bringt uns der Privattransfer auf direkten Weg in unser Hotel. Eins kann ich sagen: Türkische Ägais – Natur pur! Wir fahren an atemberaubenden Küsten vorbei!

Mein Lieblingsclub!

Das  Bentour Reisen Fotoshooting  findet im club marvy statt.  Meine Freude ist riesig! Das Shooting steht jedoch erst für Mittwoch und Donnerstag auf dem Plan. Das bedeutet Zeit für m ich, am Adults only Strand zu relaxen! Eine Bucht zum Verlieben! Ruhe und Erholung pur! Aber nie langweilig! Der riesige Aquapark im Family Bereich der großzügigen Anlage verspricht Spaß ohne Ende. Wasserrutschen für Groß und Klein! Adrenalinkick bei der Fallrutsche! Und das Beste? Keine langen Schlangen an den Rutschen! Mit großem Enthusiasmus teste ich natürlich alle für Euch.  Hammer!

Mit viel Liebe zum Detail wurden in der gesamten Anlage Rückzugsorte zum Chillen geschaffen. Malerisch sind sie Ausblicke auf das Meer wenn man seinen Sundowner bei chilliger Loungemusik genießt und den Abend ganz romatisch ausklingen lassen kann. Hier kann ich Kräfte sammeln, diesen Moment genieße  ich!  Das Essen ist unglaublich köstlich und vielfältig. Eine  eigene Biofarm liefert die frischen Zutaten und das schmeckt man. Bei dieser riesigen Auswahl fällt es mir wirklich schwer mich zu entscheiden. Gut, dass ich eine ganze Woche habe um (fast) alles zu probieren.

Klappe – die Erste, es geht los…

Bin schon enorm gespannt… denn jetzt steht das Bentour Covermodel Fotoshooting an. Es geht schon super früh los.  Morgens zum Sonnenaufgang.  “Das Licht am Infinitypool einfangen”, meint der Fotograf. Hierfür ist der Infinitypool perfekt! Der Übergang vom Pool zum Meer hat was. Jörg unser Fotograf gibt die Anweisungen und wir shooten den ganzen Tag bei praller Sonne und 30 Grad! Ein unglaublich cooler, aber sehr anstrengender Tag geht zu Ende!  Am nächsten Tag shooten wir weitere Locations ab, unter anderem am herrlichen Strand und den Felsen.  Alle Fotos sind im Kasten und ich bin gespannt auf die Bilder, vor allem auf das Titelbild des Katalogs! Vielen Dank an Bentour Reisen für diese außergewöhnliche Erlebnis.

WILDER GREEN      DEEPER BLUE     SIMPLY MARVY….

Es gibt so viel aus dem Club zu erzählen, kommt vorbei und holt euch meine persönlichen Tipps für euren perfekten Urlaub im Club Marvy.

Eure Larissa

Larissa Twittenhoff

Larissa ist der Sonnenschein in unserem Team. Voller Elan macht sie Deinen Urlaubswunsch zum ihrem eigenen Projekt. Du Kannst Larissas Urlaubskopfkino in Gang setzen unter

Das war GolFit 2018: mit Vollgas in die neue Golfsaison

11. April um 21.30 Uhr an der Bar des Robinson Club Quinta da Ria. Um mich herum ein Lichtermeer aus leuchtenden Handy Displays. Morgen Vormittag ist das erste 2 Stunden Training mit anschließender 18 Loch Runde angesagt und irgendjemand hat erzählt es würde morgens heftig regnen.

Also checken wir die Wetter Apps und bringen die Handys zum Glühen. Michael, der Golfmanager des Robinson Club Quinta da Ria beruhigt mich. Er kennt das Klima hier an der Ostalgarve und gemeinsam mit dem Trainerteam Ralf, Vicky und Tobi, entwickeln wir Plan B. Letztendlich sind wir alle „Schönwettergolfer“. Um es kurz zu machen: Plan B ist eine gute Entscheidung. Denn unser erster Golftag startet tatsächlich verregnet und grau. Aber: kein Problem im Robinson Club. Lydia vom Incentive Team macht uns schnell den Seminarraum klar und kurzerhand überbrücken unsere 3 Golf Pros den nassen Morgen mit interessanten Vorträgen und Golfgymnastik. Und nach der gemütlichen Mittagspause geht´s dann doch noch raus auf die Driving Range zum Training im Sonnenschein. Die ausgefallene Golfrunde holen wir natürlich auch noch nach. Dank Michael, dem begabten Wetterfrosch. Ab jetzt genießen wir eine Woche mit bestem Golfwetter und 26 glückliche Golfer geben Gas auf den herrlichen Plätzen Quinta da Ria und Quinta da Cima. Das einzige Glühen, dass ich ab jetzt beobachte, ist das sonnengerötete Lächeln in unseren Gesichtern. That’s GolFit, that’s Robinson.

P.S. für das Frühjahr 2019 laufen bereits die Vorbereitungen. Es wird interessant…lasst Euch überraschen!

 

Anja Rossa

Anja ist unser "alter Hase", sowohl in der Reisewelt als auch auf dem Golfplatz, und Expertin für Golfreisen und Luxusurlaub. Man könnte ihr unterstellen sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht...oder ist ihr Beruf ihr Hobby? Wenn Anja nicht gerade mit dem Golfball um die Welt fliegt, ist sie zu erreichen unter

Lacheim Tel Aviv – Schlaraffenland für Erlebnisdurstige

Wir sitzen im Biergarten unter dem weiß-blauen Sonnenschirm und bestellen bei Avi eine Runde Weißbier zum Durstlöschen. Es ist Oktober, angemehme 25 Grad warm, und Zeit für eine Erfrischung. Statt der obligatorischen Brezen stellt uns der junge Kellner mit dem stylischen Zöpfchen duftende Falafeln auf den Tisch. Gutgelaunt greifen wir zu und wünschen uns mit jedem kühlen Schluck“ Lacheim“: zum Wohl!

Als Avi fragt woher wir kommen, ist er hocherfreut über unser…“aus Hannover…aus Frankfurt…aus Hamm“ und spendiert seinen deutschen Gästen lachend einen Arrak, die israelische Antwort auf den deutschen Korn.

Meine 9 Reisebürokollegen und ich erkunden 4 Tage lang auf Einladung der TUI Tel Aviv und sind auf das Angenehmste überrascht von der Vielfältigkeit und den spannenden Kontrasten dieser Stadt. Hier im Brauhaus in der Sarona Nachbarschaft, dem ehemaligen Viertel einer deutschen Kolonie der Tempelritter, wurden die alten Gebäude liebevoll renoviert und beherbergen heute Boutiquen, Label Flagstores und Restaurants innerhalb einer grünen Parkanlage mit Picknick Wiesen und Spielplätzen.

Im Sarona Market, den man nur mit leerem Magen betreten sollte, stillt der Finanzmakler aus dem Banktower gegenüber mit mir gemeinsam seinen Appetit auf gegrillte Scampis. Wir sitzen an der Theke einer der unzähligen Gourmetimbissbuden, und er empfiehlt mir dazu einen sensationellen Weißwein aus dem Anbaugebiet im Norden des Landes. (Kleine Randnotiz: Tel Aviv ist das Mekka der Veganer) Seinem Tipp, unbedingt auch das orientalische Tel Aviv kennenzulernen, gehe ich dann gleich, zusammen mit meinen Kollegen, auf dem Carmel Markt nach. Hier taucht man ein in den Sinnesrausch von Düften und Farben. Die Stände der lautstarken Händler biegen sich unter Unmengen von exotischen Früchten, Fisch, Blumen und Gewürzen. Die alte Dame mit dem Stock in der Hand und dem bunten Hut auf dem Kopf bahnt sich energisch und laut schimpfend den Weg durch die engen und gefüllten Gassen. Ich würde ihr gern noch ein Stück des Weges folgen, doch es zieht uns weiter in die „weiße Stadt“.

Dieses Stadtviertel wurde in den 30er Jahren von Architekten, die vor den Nazis flohen, erbaut und ist seit 2003 Unesco Weltkulturerbe. In den weißen Häusern genießt man das Bauhaus Ambiente in einem der unzähligen Cafes oder Museen, kauft eines der handbearbeiteten Schmuckstücke auf dem Nahalat-Binjamin Künstlermarkt oder stöbert in einem der originellen Künstlerläden nach einem Dekostück der besonderen Art.  Mehr Infos  bei GoIsrael

Und wieder steht uns der Sinn nach einer Erfrischung. Nachdem wir gefühlt 20 verschiedene Ideen erwägen, entscheiden wir uns dazu am Strand entlang zu flanieren. An der 15 Km langen Strandpromenade, die die Altstadt Jaffa mit dem modernen Yachthafen verbindet, suchen wir uns eine Beachbar um den unglaublichen Sonnenuntergang über dem Mittelmeer mit einem Sundowner zu erleben. Hier tobt jetzt das Leben und scheinbar joggt die halbe Einwohnerschaft von Tel Aviv nun der Betriebsamkeit des Tages davon.

Und wenn es Nacht wird…ist die Auswahl an angesagten Clubs, Kneipen und Restaurants so vielfältig und unkompliziert wie ich es keiner anderen Stadt erlebt habe. Im hippen Hafenviertel, in den Altstadtgassen, auf dem Rothschildboulevard, am Strand…überall gibt es Szenelokale, legen international bekannte DJ´s auf, treffen sich Partypeople und geben Tel Aviv zu Recht den Beinamen “ the City that never sleeps“. Ein Blick auf youtube lohnt sich

Auf diese Weise endet aber nur einer von 4 aufregenden Tagen. Diese Stadt begeistert mit ihren scheinbar spielerisch inszenierten Kontrasten zwischen geschichtlicher Hochkultur, modernem Lifestyle und ungeahnter Gastfreundschaft. Ich könnte noch endlos über interessante Plätze und Begegnungen weiter erzählen…doch erlebt es lieber selbst! Ein Wort nur zum Schluss: Obwohl wir alle etwas Bedenken hatten diese Reise anzutreten, die Berichterstattung über die politische Lage dieses Landes verunsichert auch die erfahrensten Reisenden, haben wir uns zu keinem Zeitpunkt unwohl oder bedroht gefühlt… ich komme wieder und tauche weiter ein in das faszinierende Israel!

Anja Rossa

Anja ist unser "alter Hase", sowohl in der Reisewelt als auch auf dem Golfplatz, und Expertin für Golfreisen und Luxusurlaub. Man könnte ihr unterstellen sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht...oder ist ihr Beruf ihr Hobby? Wenn Anja nicht gerade mit dem Golfball um die Welt fliegt, ist sie zu erreichen unter

Wenn Malle dann in Style! Lifestyle Hotel – Geschmackvoller Urlaub zum erschwinglichen Preis!

Cooks Club –  Gäste ändern sich, Hotels auch.  Mit Thomas Cook geht es für uns Richtung Mallorca, zwei Tage verbringen wir im New Generations Hotel Cooks Club Palma Beach.

Gelandet auf Mallorca erreichen wir innerhalb 10 Minuten unser Hotel. Die Lage sticht hervor, ruhig in einer Nebenstraße aber doch lebendig und zentral gelegen…Schinkenstraße und Beach erreichen wir in nicht einmal 5 Minuten…Der erste Eindruck vom Hotel: Urbaner Lifestyle vereint mit tropischem Design. Genau meins! Der DJ am Pool spielt den ganzen Tag Beats…super entspannt aber nicht störend.

Zuerst aber testen wir, was das Frühstück so kann, ganz getreu unter dem Motto „ WTF“ Where´s the Food? Alles Frisch.. viel Auswahl und super lecker. Bei diesem Hotel habt ihr die Wahl zwischen Frühstück oder Halbpension.  Bei Halbpension steht euch täglich ein festes Guthaben zur Verfügung, dieses Guthaben wird auf euer Armband geladen, für Tagesmenüs, spontane Speisen oder Drinks an der Captain Cook Bar. Ihr habt also die Freiheit, euch glücklich zu essen. Von früh bis spät wird hier jeder Hunger gestillt. Gestärkt beziehen wir unsere Zimmer, die sind zwar relativ klein dafür aber sehr stylisch und modern eingerichtet. Hier fühlt man sich sofort wohl.

Am Abend testen wir Soulfood, Tapas und vieles mehr. Das Essen wird frisch gekocht und ich bin begeistert. Nach dem Essen genehmigen  wir uns die berühmten Drinks an der Captain Cook Bar. Während uns der DJ mit passenden Beats fürs Ausgehen am Ballermann vorbereitet, genießen wir einfach nur. Am nächsten Tag steht eine E-Bike Tour nach Palma an. Wir fahren ca. 16 Km entlang der Küste bis in die Altstadt.  Eine absolute Empfehlung meinerseits… die Strecke ist wunderbar geeignet und ihr habt dauerhaft Blick aufs weite Meer. Angekommen in Palma stärken wir uns erst einmal mit einem Eis und bummeln durch die alten Gässchen. Total entspannt radeln wir die Strecke wieder zurück, denn nun heißt es Koffer packen und bye bye Mallorca. Mein Fazit für euch: Für einen Urlaub an der Playa de Palma eignet sich der Cooks Club Palma Beach wirklich ideal… die Lage, das Essen, das Design, der Pool, das Feeling und der DJ der euch durch den Tag begleitet macht euren Urlaub einmalig!

 

Larissa Twittenhoff

Larissa ist der Sonnenschein in unserem Team. Voller Elan macht sie Deinen Urlaubswunsch zum ihrem eigenen Projekt. Du Kannst Larissas Urlaubskopfkino in Gang setzen unter

Izi Bizi-Lifestyle auf Ibiza

Kaum gelandet auf Ibiza, gerate ich in den „easy going Modus“. Liegt es am Wonnemonat Mai? Oder an dem Anblick von Sonne, Strand und Meer…oder an der einzigartigen Strahlkraft dieser „Izi Bizi Insel“?

Eivissa, so heißt die Inselhauptstadt auf „ibizenkisch“, begeistert mich schon beim ersten Bummel durch die urigen Altstadtgassen. Unglaublich verlockend sind die vielen kleinen Boutiquen, die diesen einzigartigen Izi Bizi Modestyle prägen. Fast jede dieser Boutiquen hat einen eigenen Modedesigner, der seine Interpretation von Sommermode hier präsentiert. Mode von der Stange, große Label Flagship Stores finde und vermisse ich hier nicht. Ich muss einfach anprobieren, ausprobieren und letztlich landet ein ganz bezauberndes Häkelstrandkleid in meiner Einkaufstasche . (neben einigen Must Have Armbändern und einem Paar bunten Espandrillos).

Die wilden 60iger  Originale

Izi Bizi weckt in mir Entdeckerlaune. Direkt neben meinem Feriendomizil, dem Allsun Cala Martina in Es Cana, liegt der Hippi Markt. Hier leben und „arbeiten“ die eigentlichen Designer der Insel. Hier wird gehäkelt, gebastelt, gewerkelt, gemalt, getrommelt und…geraucht was das Inselfeeling her gibt. Dreadlocks und bunt gestylte, super entspannte Leute sind hier zu finden. Langsam verstehe ich…

Ibizas kleine Schwester

Unser Mega Highlight ist am nächsten Tag ein Bootstörn zur Nachbarinsel Formentera. Mit dem Katamaran cruisen wir, in kleiner illustrer Runde, früh morgens zu dieser einzigartigen Naturschönheit. Die Fahrt geht vorbei am mystischen Es Vedra Felsen, der unbewohnten Felsinsel, der man nachsagt, dass sich hier zumindest gelegentlich Außerirdische einfinden (verstehe bereits immer besser woher diese phantasievolle Idee kommt) bis wir schließlich an dem ultimativ herrlichsten Karibikstrand des Mittelmeeres anlanden. Atemberaubend, glasklares Wasser, Puderzucker Strand. Weich wie Watte. Das ist Paradies! Obwohl Radfahren nicht mein Lieblingssport ist, will ich diese chillige Insel erkunden. Also, ab aufs gemietete Rad und rein ins Inselinnere. Idylle pur!

The most beautiful Party Life

Nach so viel Relaxtime will ich auch mal das legendäre Nightlife Ibizas erleben.  David Guetta legt heute Abend im hippen Ushuaia Hotel an der Playa d én Bossa auf. Crazy time with crazy people!! Und wir sind mittendrin. Unerreichbar was hier abgeht! Partynight aus dem Bilderbuch!!!

Wie gut, dass ich morgen wieder auf der Loungeterrasse meines Clubhotels chillen kann.

Das ist Urlaub. Der“ easy going Modus“ ist wieder eingeschaltet! Ich habe Ferien.

Und plane schon in Gedanken meinen Urlaub 2018…natürlich auf Ibiza!